11.3.2022
Mitgliederversammlung 2022
Bericht über zwei Jahre Vereinsarbeit

MV 2022 03 kNachdem Sturm „Zeynep“ am 18. Februar eine kurzfristige Verschiebung notwendig gemacht hatte, trafen sich am 11. März 15 Mitglieder des Hospizvereins im Bürgerhaus in Natrup-Hagen zur Mitgliederversammlung 2022. Vorstandsmitglied Hilde Butz begrüßte die Anwesenden und eröffnete die Versammlung mit einem besinnlichen Text zum Thema Frieden. 

Da im Jahr 2021 coronabedingt keine Mitgliederversammlung stattfinden konnte, blickte Vorstandsfrau Marie-Theres Ellers gleich auf zwei Jahre Vereinsarbeit zurück. Obwohl die Corona-Pandemie die Begleitungen erschwerte und etliche Veranstaltungstermine abgesagt werden mussten, fiel das Resümee insgesamt dennoch positiv aus, da trotz aller Einschränkungen einige gelungene Veranstaltungen durchgeführt werden konnten (s. u.). 

Beate Haunhorst, Koordinatorin der Begleitungsarbeit, konnte von mehr als 50 Erstgesprächen in den vergangenen beiden Jahren berichten, aus denen insgesamt 25 Trauer- oder Sterbebegleitungen hervorgegangen sind. Besonders hob sie hervor, dass die Hospizgruppe im letzten Jahr durch einen männlichen Trauer- und Sterbegleiter Zuwachs erhalten habe. 

Kathrin Schuten, seit zwei Jahren zuständig für die Finanzen im Verein, gab Auskunft über Einnahmen und Ausgaben, deren ordnungsgemäße Abwicklung von Kassenprüfer Johannes Plogmann voll bestätigt wurde. Dessen Ausführungen untermalte Winfried Karthaus als zweiter Kassenprüfer anschließend mit einem Gedicht, für das er viel Heiterkeit und reichlich Applaus erntete. 

Es folgte dann durch Hilde Butz ein Ausblick auf die Veranstaltungen im laufenden Jubiläumsjahr. Als Höhepunkt nannte sie dabei das Konzert „Worte und Lieder des Lebens“ am 20. März und die gleichzeitig beginnende Ausstellung „Koffer für die letzte Reise“. 

Abschließend erhielten die anwesenden Mitglieder einen Überblick zum Stand des geplanten Begegnungsortes am Waldfriedhof. Beate Haunhorst konnte davon berichten, wie positiv das Echo bei den Ratsmitgliedern und der Bürgermeisterin ausgefallen war. Sie machte aber auch deutlich, dass noch viel ehrenamtliches Tun notwendig sei, um das Vorhaben in die Realität umzusetzen.