Veranstaltungen 2018/2019wasserlauf3

Seit seiner Gründung ist es dem Verein neben seinen Kernaufgaben ein weiteres wichtiges Anliegen, das Thema "Tod und Sterben" aus der Tabuzone zu holen und Berührungsängste abzubauen. Das geschieht durch Veranstaltungen verschiedenster Art. So organisiert der Verein neben Informationsveranstaltungen mit direktem Bezug zum Thema (z. B. zu Bestattungsformen, Sterbehilfe oder Patientenverfügung) auch kulturelle Angebote wie Konzerte, Märchen- oder Liederabende, die sich dem Thema eher indirekt nähern, aber ein größeres Publikum erreichen. Die kulturellen Veranstaltungen sollen die Botschaft vermitteln, dass es für einen versöhnlichen Umgang mit der Tatsache der eigenen Endlichkeit hilfreich ist, sich schöne Dinge im Leben zu gönnen und sie zu genießen. 

Hier finden Sie unseren Flyer mit der Übersicht über die Angebote im Jahr 2019 zum Download. 

Dies sind die nächsten Veranstaltungen, die wir anbieten oder an denen wir beteiligt sind:

laubbaumTrauergruppe für Männer 
23. November 2018
Restaurant Zum Forellental, Forellental 7, 49170 Hagen a.T.W.

Vor einiger Zeit haben sich vier Männer aus dem Hagener Hospizverein zu einer Arbeitsgruppe zusammengefunden, die sich gezielt mit der Frage beschäftigt, was trauernde Männer für die Bewältigung ihrer Situation gebrauchen. Ausführlichere Informationen zum Anliegen dieser AG finden Sie hier.

Als erstes konkretes Ergebnis der AG gibt es seit kurzem eine Trauergruppe für Männer. Es ist angedacht, dass diese Gruppe im Abstand von ca. 2 Monaten angeboten wird zum Austausch über die persönlichen Erfahrungen im Umgang mit der erlebten Trauer.
Das nächste Mal trifft sich die Gruppe am Freitag, den 23.11.2018, von 16 - 18 Uhr im Restaurant Zum Forellental, Forellental 7, 49170 Hagen a.T.W..

Trauercafe Karte webTrauercafé
13. Januar 2019, 15 - 17 Uhr
Melanchthon-Gemeinde, Evangelisches Kirchenzetrum, Schumacherstr. 26, 49170 Hagen a.T.W.

Dieses Angebot ist gedacht für Menschen, die den Verlust eines Nahestehenden betrauern und darüber mit anderen ins Gespräch kommen möchten. Die Veranstaltungsorte für das Café wechseln zwischen den drei Hagener Kirchengemeinden, weil es sich um eine Zusammenarbeit zwischen den drei Gemeinden und dem Hospizverein im Rahmen eines gemeinsamen Arbeitskreises zur Trauerpastoral handelt. Es sind aber unabhängig von Glauben, Alter oder Geschlecht alle Trauernden eingeladen, die mit ihrer Trauer nicht allein bleiben möchten.
Das Trauercafé wird organisiert von Mitgliedern des Arbeitskreises Trauerpastoral, die bei Bedarf auch für persönliche Gespräche zur Verfügung stehen.

Wer Fragen hat oder eine Fahrgelegenheit benötigt, darf gerne anrufen bei:
Martina Plogmann: 05405 7471
Anke Blömer: 05401 99308
Susanne Ritschel: 05401 99645

Das nächste Mal findet das Trauercafé statt am 17.3.2019 im Gustav-Görsmann-Haus in der Gemeinde Mariä Himmelfahrt, Kirchstr. 5, 49170 Hagen a.T.W.

waldfriedh Offene Kapelle am Waldfriedhof (mit Kolumbarium)
13. Januar 2019, 14.30 - 17 Uhr
Kapelle am Waldfriedhof, Zum Jägerberg 19 a, 49170 Hagen a.T.W.

An diesem Nachmittag besteht die Möglichkeit, unabhängig von einem konkreten Trauerfall oder einer Bestattung diesen besonderen Ort in Ruhe kennenzulernen und auf sich wirken zu lassen. Jeweils am zweiten Sonntag im Quartal wird dieses Angebot wiederholt. Der nächste Termin ist also am 14. April 2019 zur gleichen Zeit.

st louis french hospitalSterbe- und Trauerkultur in Jerusalem und Hagen
24. Januar 2019, 20 Uhr
Pfarrheim
St. Martinus, Martinistr. 17, 49170 Hagen a.T.W.

Vor der Einführung in seine neue Aufgabe als Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft St. Mariä Himmelfahrt in Gellenbeck und St. Martinus in Hagen a.T.W. hat Pfarrer Hermann Hülsmann einige Monate im St. Louis French Hospital in Jerusalem mitgearbeitet. Die Geschichte dieses Hauses reicht zurück ins 19. Jahrhundert. Es war ein für die damaligen Verhältnisse modernes Allgemeinkrankenhaus mit 120 Betten, das vor allem den französischen Pilgergruppen zur Verfügung stehen sollte. Von Beginn an stand es aber auch der einheimischen Bevölkerung offen, völlig unabhängig von ihrer Religionszugehörigkeit. Heute ist es ein Hospiz und Pflegeheim mit 50 Betten. Dort werden Menschen mit verschiedenen Erkrankungen oder Pflegebedarfen am Ende ihres Lebensweges versorgt. Nähere Informationen über das Haus finden Sie hier. 

Pfarrer Hülsmann wird an diesem Abend über seine Erfahrungen in dem Hospital berichten und steht anschließend zum Gespräch zur Verfügung.